<edition W3.de>

Hinweis: Bei der hier zur Verfügung gestellten BITV handelt es sich um eine nichtamtliche Fassung, die aufgrund ihrer thematischen Nähe zu Webstandards, insbesondere den Zugänglichkeitsrichtlinien für Web-Inhalte, zu Informationszwecken hier angeboten wird. Die amtliche Fassung entnehmen Sie bitte dem Bundesgesetzblatt oder anderen amtlichen Quellen.

Die hier angebotene Fassung enthält Hyperlinks auf entsprechende Stellen der HTML-4- und CSS-2-Spezifikation. Obwohl sich die BITV nicht ausdrücklich auf diese Versionen bezieht, sollen die Hyperlinks die Verständlichkeit der BITV verbessern, da HTML 4 (bzw. das inhaltlich äquivalente XHTML 1) und CSS 2 derzeit die verbreitetsten Versionen der jeweiligen Technik darstellen.

Aufbereitung: Stefan Mintert, Linkwerk

Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung - BITV)

BITV

Ausfertigungsdatum: 17.07.2002

Eingangsformel

Auf Grund des § 11 Abs. 1 Satz 2 des Behindertengleichstellungsgesetzes vom 27. April 2002 (BGBl. I S. 1467) verordnet das Bundesministerium des Innern im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung:

§ 1 Sachlicher Geltungsbereich

Die Verordnung gilt für:

  1. Internetauftritte und -angebote,

  2. Intranetauftritte und -angebote, die öffentlich zugänglich sind, und

  3. mittels Informationstechnik realisierte grafische Programmoberflächen, die öffentlich zugänglich sind,

der Behörden der Bundesverwaltung.

§ 2 Einzubeziehende Gruppen behinderter Menschen

Die Gestaltung von Angeboten der Informationstechnik (§ 1) nach dieser Verordnung ist dazu bestimmt, behinderten Menschen im Sinne des § 3 des Behindertengleichstellungsgesetzes, denen ohne die Erfüllung zusätzlicher Bedingungen die Nutzung der Informationstechnik nur eingeschränkt möglich ist, den Zugang dazu zu eröffnen.

§ 3 Anzuwendende Standards

Die Angebote der Informationstechnik (§ 1) sind gemäß der Anlage zu dieser Verordnung so zu gestalten, dass
  1. alle Angebote die unter Priorität I aufgeführten Anforderungen und Bedingungen erfüllen und

  2. zentrale Navigations- und Einstiegsangebote zusätzlich die unter Priorität II aufgeführten Anforderungen und Bedingungen berücksichtigen.

§ 4 Umsetzungsfristen für die Standards

(1) Die in § 1 dieser Verordnung genannten Angebote, die nach Inkrafttreten dieser Verordnung neu gestaltet oder in wesentlichen Bestandteilen oder größerem Umfang verändert oder angepasst werden, sind gemäß § 3 dieser Verordnung zu erstellen. Mindestens ein Zugangspfad zu den genannten Angeboten soll mit der Freischaltung dieser Angebote die Anforderungen und Bedingungen der Priorität I der Anlage zu dieser Verordnung erfüllen. Spätestens bis zum 31. Dezember 2005 müssen alle Zugangspfade zu den genannten Angeboten die Anforderungen und Bedingungen der Priorität I der Anlage dieser Verordnung erfüllen.

(2) Angebote, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung im Internet oder im Intranet (§ 1 Nr. 2) veröffentlicht wurden, sind bis zum 31. Dezember 2003 gemäß § 3 dieser Verordnung zu gestalten, wenn diese Angebote sich speziell an behinderte Menschen im Sinne des § 3 des Behindertengleichstellungsgesetzes richten.

(3) Soweit nicht Absatz 2 gilt, sind die Angebote, die vor Inkrafttreten dieser Verordnung im Internet oder im Intranet (§ 1 Nr. 2) veröffentlicht wurden, bis zum 31. Dezember 2005 gemäß § 3 dieser Verordnung zu gestalten.

§ 5 Folgenabschätzung

Die Verordnung ist unter Berücksichtigung der technischen Entwicklung regelmäßig zu überprüfen. Sie wird spätestens nach Ablauf von drei Jahren nach ihrem Inkrafttreten auf ihre Wirkung überprüft.

§ 6 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.

Anlage (zu den §§ 3 und 4 Abs. 1)

Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 2002, 2655 - 2662

Anlage (Teil 1)

Dieses Dokument enthält keine Vorgaben zur grundlegenden Technik, die für die Bereitstellung von elektronischen Inhalten und Informationen verwendet wird (Server, Router, Netzwerkarchitekturen und Protokolle, Betriebssysteme usw.) und hinsichtlich der zu verwendenden Benutzeragenten. Die Anforderungen und Bedingungen beziehen sich allein auf die der Nutzerin/dem Nutzer angebotenen elektronischen Inhalte und Informationen.
Die Anforderungen und Bedingungen dieser Anlage basieren grundsätzlich auf den Zugänglichkeitsrichtlinien für Web-Inhalte 1.0 (Web Content Accessibility Guidelines 1.0) des World Wide Web Consortiums vom 5. Mai 1999.
Die in Teil 1 dieser Anlage enthaltenen, bei ihrem ersten Auftreten im Text durch Unterstreichung kenntlich gemachten, grundlegenden technischen Fachbegriffe sind in Teil 2 dieser Anlage (Glossar) erläutert.
Priorität I
Anforderung 1 Für jeden Audio- oder visuellen Inhalt sind geeignete äquivalente Inhalte bereitzustellen, die den gleichen Zweck oder die gleiche Funktion wie der originäre Inhalt erfüllen.
Bedingung 1.1 Für jedes Nicht-Text-Element ist ein äquivalenter Text bereitzustellen. Dies gilt insbesondere für: Bilder, graphisch dargestellten Text einschließlich Symbolen, Regionen von Imagemaps, Animationen (z. B. animierte GIFs), Applets und programmierte Objekte, Zeichnungen, die auf der Verwendung von Zeichen und Symbolen des ASCII-Codes basieren (ASCII-Zeichnungen), Frames, Scripts, Bilder, die als Punkte in Listen verwendet werden, Platzhalter-Graphiken, graphische Buttons, Töne (abgespielt mit oder ohne Einwirkung des Benutzers), Audio-Dateien, die für sich allein stehen, Tonspuren von Videos und Videos.
  1.2 Für jede aktive Region einer serverseitigen Imagemap sind redundante Texthyperlinks bereitzustellen.
  1.3 Für Multimedia-Präsentationen ist eine Audio-Beschreibung der wichtigen Informationen der Videospur bereitzustellen.
  1.4 Für jede zeitgesteuerte Multimedia-Präsentation (insbesondere Film oder Animation) sind äquivalente Alternativen (z. B. Untertitel oder Audiobeschreibungen der Videospur) mit der Präsentation zu synchronisieren.
Anforderung 2 Texte und Graphiken müssen auch dann verständlich sein, wenn sie ohne Farbe betrachtet werden.
Bedingung 2.1 Alle mit Farbe dargestellten Informationen müssen auch ohne Farbe verfügbar sein, z. B. durch den Kontext oder die hierfür vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache.
  2.2 Bilder sind so zu gestalten, dass die Kombinationen aus Vordergrund- und Hintergrundfarbe auf einem Schwarz-Weiß-Bildschirm und bei der Betrachtung durch Menschen mit Farbfehlsichtigkeiten ausreichend kontrastieren.
Anforderung 3 Markup-Sprachen (insbesondere HTML) und Stylesheets sind entsprechend ihrer Spezifikationen und formalen Definitionen zu verwenden.
Bedingung 3.1 Soweit eine angemessene Markup-Sprache existiert, ist diese anstelle von Bildern zu verwenden, um Informationen darzustellen.
  3.2 Mittels Markup-Sprachen geschaffene Dokumente sind so zu erstellen und zu deklarieren, dass sie gegen veröffentliche formale Grammatiken validieren.
  3.3 Es sind Stylesheets zu verwenden, um die Text- und Bildgestaltung sowie die Präsentation von mittels Markup-Sprachen geschaffener Dokumente zu beeinflussen.
  3.4 Es sind relative anstelle von absoluten Einheiten in den Attributwerten der verwendeten Markup-Sprache und den Stylesheet-Property-Werten zu verwenden.
  3.5 Zur Darstellung der Struktur von mittels Markup-Sprachen geschaffener Dokumente sind Überschriften-Elemente zu verwenden.
  3.6 Zur Darstellung von Listen und Listenelementen sind die hierfür vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache zu verwenden.
  3.7 Zitate sind mittels der hierfür vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache zu kennzeichnen.
Anforderung 4 Sprachliche Besonderheiten wie Wechsel der Sprache oder Abkürzungen sind erkennbar zu machen.
Bedingung 4.1 Wechsel und Änderungen der vorherrschend verwendeten natürlichen Sprache sind kenntlich zu machen.
Anforderung 5 Tabellen sind mittels der vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache zu beschreiben und in der Regel nur zur Darstellung tabellarischer Daten zu verwenden.
Bedingung 5.1 In Tabellen, die tabellarische Daten darstellen, sind die Zeilen- und Spaltenüberschriften mittels der vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache zu kennzeichnen.
  5.2 Soweit Tabellen, die tabellarische Daten darstellen, zwei oder mehr Ebenen von Zeilen- und Spaltenüberschriften aufweisen, sind mittels der vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache Datenzellen und Überschriftenzellen einander zuzuordnen.
  5.3 Tabellen sind nicht für die Text- und Bildgestaltung zu verwenden, soweit sie nicht auch in linearisierter Form dargestellt werden können.
  5.4 Soweit Tabellen zur Text- und Bildgestaltung genutzt werden, sind keine der Strukturierung dienenden Elemente der verwendeten Markup-Sprache zur visuellen Formatierung zu verwenden.
Anforderung 6 Internetangebote müssen auch dann nutzbar sein, wenn der verwendete Benutzeragent neuere Technologien nicht unterstützt oder diese deaktiviert sind.
Bedingung 6.1 Es muss sichergestellt sein, dass mittels Markup-Sprachen geschaffene Dokumente verwendbar sind, wenn die zugeordneten Stylesheets deaktiviert sind.
  6.2 Es muss sichergestellt sein, dass Äquivalente für dynamischen Inhalt aktualisiert werden, wenn sich der dynamische Inhalt ändert.
  6.3 Es muss sichergestellt sein, dass mittels Markup-Sprachen geschaffene Dokumente verwendbar sind, wenn Scripts, Applets oder andere programmierte Objekte deaktiviert sind.
  6.4 Es muss sichergestellt sein, dass die Eingabebehandlung von Scripts, Applets oder anderen programmierten Objekten vom Eingabegerät unabhängig ist.
  6.5 Dynamische Inhalte müssen zugänglich sein. Insoweit dies nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand zu realisieren ist, sind gleichwertige alternative Angebote unter Verzicht auf dynamische Inhalte bereitzustellen.
Anforderung 7 Zeitgesteuerte Änderungen des Inhalts müssen durch die Nutzerin/den Nutzer kontrollierbar sein.
Bedingung 7.1 Bildschirmflackern ist zu vermeiden.
  7.2 Blinkender Inhalt ist zu vermeiden.
  7.3 Bewegung in mittels Markup-Sprachen geschaffener Dokumente ist entweder zu vermeiden oder es sind Mechanismen bereitzustellen, die der Nutzerin/dem Nutzer das Einfrieren der Bewegung oder die Änderung des Inhalts ermöglichen.
  7.4 Automatische periodische Aktualisierungen in mittels Markup-Sprachen geschaffener Dokumente sind zu vermeiden.
  7.5 Die Verwendung von Elementen der Markup-Sprache zur automatischen Weiterleitung ist zu vermeiden. Insofern auf eine automatische Weiterleitung nicht verzichtet werden kann, ist der Server entsprechend zu konfigurieren.
Anforderung 8 Die direkte Zugänglichkeit der in Internetangeboten eingebetteten Benutzerschnittstellen ist sicherzustellen.
Bedingung 8.1 Programmierte Elemente (insbesondere Scripts und (Applets) sind so zu gestalten, dass sie entweder direkt zugänglich oder kompatibel mit assistiven Technologien sind.
Anforderung 9 Internetangebote sind so zu gestalten, dass Funktionen unabhängig vom Eingabegerät oder Ausgabegerät nutzbar sind.
Bedingung 9.1 Es sind clientseitige Imagemaps bereitzustellen, es sei denn, die Regionen können mit den verfügbaren geometrischen Formen nicht definiert werden.
  9.2 Jedes über eine eigene Schnittstelle verfügende Element muss in geräteunabhängiger Weise bedient werden können.
  9.3 In Scripts sind logische anstelle von geräteabhängigen Event-Handlern zu spezifizieren.
Anforderung 10 Die Verwendbarkeit von nicht mehr dem jeweils aktuellen Stand der Technik entsprechenden assistiven Technologien und Browsern ist sicherzustellen, soweit der hiermit verbundene Aufwand nicht unverhältnismäßig ist.
Bedingung 10.1 Das Erscheinenlassen von Pop-Ups oder anderen Fenstern ist zu vermeiden. Die Nutzerin/der Nutzer ist über Wechsel der aktuellen Ansicht zu informieren.
  10.2 Bei allen Formular-Kontrollelementen mit implizit zugeordneten Beschriftungen ist dafür Sorge zu tragen, dass die Beschriftungen korrekt positioniert sind.
Anforderung 11 Die zur Erstellung des Internetangebots verwendeten Technologien sollen öffentlich zugänglich und vollständig dokumentiert sein, wie z. B. die vom World Wide Web Consortium entwickelten Technologien.
Bedingung 11.1 Es sind öffentlich zugängliche und vollständig dokumentierte Technologien in ihrer jeweils aktuellen Version zu verwenden, soweit dies für die Erfüllung der angestrebten Aufgabe angemessen ist.
  11.2 Die Verwendung von Funktionen, die durch die Herausgabe neuer Versionen überholt sind, ist zu vermeiden.
  11.3 Soweit auch nach bestem Bemühen die Erstellung eines barrierefreien Internetangebots nicht möglich ist, ist ein alternatives, barrierefreies Angebot zur Verfügung zu stellen, dass äquivalente Funktionalitäten und Informationen gleicher Aktualität enthält, soweit es die technischen Möglichkeiten zulassen. Bei Verwendung nicht barrierefreier Technologien sind diese zu ersetzen, sobald aufgrund der technologischen Entwicklung äquivalente, zugängliche Lösungen verfügbar und einsetzbar sind.
Anforderung 12 Der Nutzerin/dem Nutzer sind Informationen zum Kontext und zur Orientierung bereitzustellen.
Bedingung 12.1 Jeder Frame ist mit einem Titel zu versehen, um Navigation und Identifikation zu ermöglichen.
  12.2 Der Zweck von Frames und ihre Beziehung zueinander ist zu beschreiben, soweit dies nicht aus den verwendeten Titeln ersichtlich ist.
  12.3 Große Informationsblöcke sind mittels Elementen der verwendeten Markup-Sprache in leichter handhabbare Gruppen zu unterteilen.
  12.4 Beschriftungen sind genau ihren Kontrollelementen zuzuordnen.
Anforderung 13 Navigationsmechanismen sind übersichtlich und schlüssig zu gestalten.
Bedingung 13.1 Das Ziel jedes Hyperlinks muss auf eindeutige Weise identifizierbar sein.
  13.2 Es sind Metadaten bereitzustellen, um semantische Informationen zu Internetangeboten hinzuzufügen.
  13.3 Es sind Informationen zur allgemeinen Anordnung und Konzeption eines Internetangebots, z. B. mittels eines Inhaltsverzeichnisses oder einer Sitemap, bereitzustellen.
  13.4 Navigationsmechanismen müssen schlüssig und nachvollziehbar eingesetzt werden.
Anforderung 14 Das allgemeine Verständnis der angebotenen Inhalte ist durch angemessene Maßnahmen zu fördern.
Bedingung 14.1 Für jegliche Inhalte ist die klarste und einfachste Sprache zu verwenden, die angemessen ist.
Priorität II
Anforderung 1 Für jeden Audio- oder visuellen Inhalt sind geeignete äquivalente Inhalte bereitzustellen, die den gleichen Zweck oder die gleiche Funktion wie der originäre Inhalt erfüllen.
Bedingung 1.5 Für jede aktive Region einer clientseitigen Imagemap sind redundante Texthyperlinks bereitzustellen.
Anforderung 2 Texte und Graphiken müssen auch denn verständlich sein, wenn sie ohne Farbe betrachtet werden.
Bedingung 2.3 Texte sind so zu gestalten, dass die Kombinationen aus Vordergrund- und Hintergrundfarbe auf einem Schwarz-Weiß-Bildschirm und bei der Betrachtung durch Menschen mit Farbfehlsichtigkeiten ausreichend kontrastieren.
Anforderung 3 Markup-Sprachen (insbesondere HTML) und Stylesheets sind entsprechend ihrer Spezifikationen und formalen Definitionen zu verwenden.
Anforderung 4 Sprachliche Besonderheiten wie Wechsel der Sprache oder Abkürzungen sind erkennbar zu machen.
Bedingung 4.2 Abkürzungen und Akronyme sind an der Stelle ihres ersten Auftretens im Inhalt zu erläutern und durch die hierfür vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache kenntlich zu machen.
  4.3 Die vorherrschend verwendete natürliche Sprache ist durch die hierfür vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache kenntlich zu machen.
Anforderung 5 Tabellen sind mittels der vorgesehenen Elemente der verwendeten Markup-Sprache zu beschreiben und in der Regel nur zur Darstellung tabellarischer Daten zu verwenden.
Bedingung 5.5 Für Tabellen sind unter Verwendung der hierfür vorgesehenen Elemente der genutzten Markup-Sprache Zusammenfassungen bereitzustellen.
  5.6 Für Überschriftenzellen sind unter Verwendung der hierfür vorgesehenen Elemente der genutzten Markup-Sprache Abkürzungen bereitzustellen.
Anforderung 6 Internetangebote müssen auch dann nutzbar sein, wenn der verwendete Benutzeragent neuere Technologien nicht unterstützt oder diese deaktiviert sind.
Anforderung 7 Zeitgesteuerte Änderungen des Inhalts müssen durch die Nutzerin/den Nutzer kontrollierbar sein.
Anforderung 8 Die direkte Zugänglichkeit der in Internetangeboten eingebetteten Benutzerschnittstellen ist sicherzustellen.
Anforderung 9 Internetangebote sind so zu gestalten, dass Funktionen unabhängig vom Eingabegerät oder Ausgabegerät nutzbar sind.
Bedingung 9.4 Es ist eine mit der Tabulatortaste navigierbare, nachvollziehbare und schlüssige Reihenfolge von Hyperlinks, Formularkontrollelementen und Objekten festzulegen.
  9.5 Es sind Tastaturkurzbefehle für Hyperlinks, die für das Verständnis des Angebots von entscheidender Bedeutung sind (einschließlich solcher in clientseitigen Imagemaps), Formularkontrollelemente und Gruppen von Formularkontrollelementen bereitzustellen.
Anforderung 10 Die Verwendbarkeit von nicht mehr dem jeweils aktuellen Stand der Technik entsprechenden assistiven Technologien und Browsern ist sicherzustellen, soweit der hiermit verbundene Aufwand nicht unverhältnismäßig ist.
Bedingung 10.3 Für alle Tabellen, die Text in parallelen Spalten mit Zeilenumbruch enthalten, ist alternativ linearer Text bereitzustellen.
  10.4 Leere Kontrollelemente in Eingabefeldern und Textbereichen sind mit Platzhalterzeichen zu versehen.
  10.5 Nebeneinander liegende Hyperlinks sind durch von Leerzeichen umgebene, druckbare Zeichen zu trennen.
Anforderung 11 Die zur Erstellung des Internetangebots verwendeten Technologien sollen öffentlich zugänglich und vollständig dokumentiert sein, wie z. B. die vom World Wide Web Consortium entwickelten Technologien.
Bedingung 11.4 Der Nutzerin/dem Nutzer sind Informationen bereitzustellen, die es ihnen erlauben, Dokumente entsprechend ihren Vorgaben (z. B. Sprache) zu erhalten.
Anforderung 12 Der Nutzerin/dem Nutzer sind Informationen zum Kontext und zur Orientierung bereitzustellen.
Anforderung 13 Navigationsmechanismen sind übersichtlich und schlüssig zu gestalten.
Bedingung 13.5 Es sind Navigationsleisten bereitzustellen, um den verwendeten Navigationsmechanismus hervorzuheben und einen Zugriff darauf zu ermöglichen.
  13.6 Inhaltlich verwandte oder zusammenhängende Hyperlinks sind zu gruppieren. Die Gruppen sind eindeutig zu benennen und müssen einen Mechanismus enthalten, der das Umgehen der Gruppe ermöglicht.
  13.7 Soweit Suchfunktionen angeboten werden, sind der Nutzerin/dem Nutzer verschiedene Arten der Suche bereitzustellen.
  13.8 Es sind aussagekräftige Informationen am Anfang von inhaltlich zusammenhängenden Informationsblöcken (z. B. Absätzen, Listen) bereitzustellen, die eine Differenzierung ermöglichen.
  13.9 Soweit inhaltlich zusammenhängende Dokumente getrennt angeboten werden, sind Zusammenstellungen dieser Dokumente bereitzustellen.
  13.10 Es sind Mechanismen zum Umgehen von ASCII-Zeichnungen bereitzustellen.
Anforderung 14 Das allgemeine Verständnis der angebotenen Inhalte ist durch angemessene Maßnahmen zu fördern.
Bedingung 14.2 Text ist mit graphischen oder Audio-Präsentationen zu ergänzen, sofern dies das Verständnis der angebotenen Information fördert.
  14.3 Der gewählte Präsentationsstil ist durchgängig beizubehalten.

Anlage (Teil 2): Glossar

Applet Kurz für "Application". Meist in der Programmiersprache Java verfasstes, in ein Internetangebot eingefügtes Programm.
ASCII-Zeichnungen "American Standard Code For Information Interchange"; ein Zeichensatz, der es erlaubt, nummerischen Werten (Bytes) Zeichen der gebräuchlichen Schriftsprache zuzuordnen. ASCII-Zeichnungen sind Bilder, die durch die Kombination von Zeichen und Symbolen des ASCII-Zeichensatzes entstehen (z. B. Emoticons).
Assistive Technologien Software oder Hardware, die speziell entwickelt wurde, um behinderten Menschen bei ihren täglichen Aktivitäten zu helfen. Assistive Technologien sind z. B. Rollstühle, Lesegeräte, Geräte zum Greifen usw. Gängige assistive Technologien im Bereich der Vermittlung von Internetinhalten sind Screenreader, Bildschirmlupen, Sprachgeneratoren und Spracheingabe-Software, die in Verbindung mit graphischen Desktop-Browsern (neben anderen Benutzeragenten) eingesetzt werden. Assistive Hardware-Technologien sind u. a. alternative Tastaturen und Zeigegeräte.
Attributwert Befehle in Programmiersprachen können zusätzliche Angaben zur Beschreibung des Befehls in Form von Attributen enthalten. Diese Attribute können durch Wertangaben näher bestimmt werden.
Ausgabegerät Stellt der Nutzerin/dem Nutzer die verarbeiteten Daten zur Verfügung. Beispiele für Ausgabegeräte sind Monitore, Drucker, Lautsprecher oder Braille-Zeilen.
Benutzeragent Software zum Zugriff auf Internetinhalte; dies umfasst graphische Desktop-Browser, Text-Browser, Sprach-Browser, Mobiltelefone, Multimedia-Player und manche assistive Software-Technologien, die in Verbindung mit Browsern verwendet werden, wie etwa Screenreader, Bildschirmlupen und Spracherkennungssoftware.
Benutzerschnittstellen Ermöglichen Eingaben der Nutzerin/des Nutzers und legen deren Darstellung fest.
Browser Programm, das den Zugriff auf und die Darstellung von Angeboten im Internet erlaubt.
Button Mittels Graphiken dargestellte Schaltflächen.
Client, clientseitig Softwareprogramm in Netzwerken, in der Regel auf dem lokalen Computer der Nutzerin/des Nutzers, das von Servern bereitgestellte Dienste in Anspruch nimmt. Clients fordern entweder Daten von Servern an (z. B. Browser) oder versenden Daten an Server (z. B. E-Mail). Clientseitig ist eine Funktionalität dann, wenn sie auf dem Client ausgeführt wird.
Dynamische Inhalte Sammelbegriff für verschiedenartige Mechanismen, Inhalte während ihrer Anzeige dynamisch zu ändern, entweder automatisch oder durch Einwirken der Nutzerin/des Nutzers.
Eingabegeräte Ermöglicht die Interaktion mit dem elektronischen Medium. Beispiele für Eingabegeräte sind Tastaturen, Computer-Mäuse, Blindenschriftgeräte, Kopfstäbe oder Mikrophone.
Event-Handler "Ereignis-Behandler", werden meist als Attribute in Befehlen der HTML-Programmiersprache notiert und lösen bei Aktivierung durch die Nutzerin/den Nutzer eine vordefinierte Reaktion, in der Regel ein weiteres Programm (z. B. ein Script), aus.
Frames Definierbare Segmente, die den Anzeigebereich eines Browsers aufteilen. Jedes Anzeigesegment kann eigene Inhalte enthalten.
GIF "Graphics Interchange Format"; ein Dateiformat zur Darstellung von Graphiken. Animierte GIFs enthalten in einer Datei mehrere Graphiken, die nacheinander angezeigt werden und dadurch den Eindruck von Bewegung vermitteln.
HTML Siehe "Markup-Sprache".
Hyperlink Verweis in einem elektronischen Dokument auf ein beliebiges Verweisziel. Das Verweisziel kann sich in jeder über den elektronischen Datenaustausch erreichbaren Quelle befinden.
Imagemaps Verweis-sensitive Graphiken; Graphiken, die in Regionen mit zugeordneten Aktionen unterteilt wurden. Die Betätigung einer aktiven Region löst eine Aktion aus.
Linearisierte Tabelle Ein Verfahren der Tabellendarstellung, bei der die Inhalte der Zellen zu einer Folge von Absätzen werden. Die Absätze erscheinen in derselben Reihenfolge, in der die Zellen im ursprünglichen Dokument definiert sind.
Markup-Sprache "Auszeichnungssprachen"; Kategorie von Programmiersprachen, die z. B. HTML (Hyper Text Markup Language) oder XML (Extensible Markup Language) umfasst. Auszeichnungssprachen basieren auf der in der ISO-Norm 8879 festgelegten SGML (Standard Generalized Markup Language). Sie dienen, in ihren spezifischen Anwendungsgebieten, zur logischen Beschreibung von Inhalten, zum Datenaustausch oder zur Definition weiterer Auszeichnungssprachen.
Metadaten Informationen über die verwendeten Daten oder Inhalte.
Multimedia Die Verbindung mehrerer Medien wie Text, Bild, Ton oder dreidimensionaler Simulation zu einer geschlossenen elektronischen Präsentation.
Natürliche Sprache Gesprochene, geschriebene oder durch Zeichen dargestellte Sprachen wie Deutsch, aber auch Gebärdensprache oder Blindenschrift.
Pop-Ups Neu erscheinender Anzeigebereich bzw. Fenster. Durch die Nutzerin/den Nutzer in der Regel nicht zu steuernder Prozess.
Script In einer speziellen Programmiersprache ("Script-Sprache" wie z. B. JavaScript) verfasstes Programm.
Server, serverseitig Softwareprogramm, das auf einem Hostrechner ausgeführt wird und in Netzwerken anderen Rechnern, auf denen Clientsoftware ausgeführt wird, Dienste (z. B. Websites, E-Mail) zur Verfügung stellt. Serverseitig ist eine Funktionalität dann, wenn sie auf dem Server ausgeführt wird.
Sitemap Gesamtübersicht über den Aufbau eines Internetangebots.
Stylesheet, Stylesheet-Property-Wert CSS (Cascading Stylesheets) ist eine Ergänzungssprache zu HTML, die die Spezifizierung der Präsentation eines Dokumentes ermöglicht. Sie erlaubt das beliebige Formatieren einzelner HTML-Elemente oder das Definieren zentraler Formate in Dokumenten. Property-Werte enthalten Wertzuweisungen für die festgelegten Formate.
Tabellarische Daten Tabellen, die dazu verwendet werden, logische Beziehungen zwischen Daten zu repräsentieren, enthalten tabellarische Daten. Den Gegensatz hierzu bilden Tabellen, die nur der Formatierung bzw. Text- und Bildgestaltung von Dokumenten dienen.

Ein Linkwerk-Projekt

Webnews Feed Die wichtigsten Webfeeds auf einem Blick - zusammengestellt von <edition W3.de>

3. Feb 2012
W3C Introduces Startup Level for Membership
To increase and broaden participation in its activities, W3C announces today a new startup membership level for small organizations new to W3C. Organizations are eligible for the new level depending on their size (10 or fewer employees) and annual revenues....[mehr] (Quelle: W3C News)
2. Feb 2012
Last Call: Vibration API
The Device APIs Working Group has published a Last Call Working Draft of Vibration API. This specification defines an API that provides access to the vibration mechanism of the hosting device. Vibration is a form of tactile feedback. The API...[mehr] (Quelle: W3C News)
2. Feb 2012
The PROV Data Model and Abstract Syntax Notation Draft Published
The Provenance Working Group has published a Working Draft of The PROV Data Model and Abstract Syntax Notation. PROV-DM is a data model for provenance for building representations of the entities, people and activities involved in producing a piece of...[mehr] (Quelle: W3C News)
31. Jan 2012
BAD to Good Updated: Demo shows web accessibility barriers fixed
The Web Accessibility Initiative (WAI) Education and Outreach Working Group (EOWG) has updated the Before and After Demonstration (BAD). BAD shows an inaccessible website and a retrofitted version of the same website with the accessibility barriers fixed. Read the update...[mehr] (Quelle: W3C News)
31. Jan 2012
Internet Society Board Approves Donation to Support W3C Stewardship of Open Web Platform
In its continuing efforts to foster an open Internet ecosystem, the Internet Society today announced a 1M USD donation to the World Wide Web Consortium. This donation, the final installment of the Internet Society’s 2009 pledge of 2.5M USD over...[mehr] (Quelle: W3C News)
31. Jan 2012
Three Last Call Working Drafts published by the RDF Web Applications Working Group
The RDF Web Applications Working Group has published three Last Call Working Drafts today: RDFa Core 1.1, RDFa Lite 1.1 and XHTML+RDFa 1.1. Together, these documents outline the vision for RDFa in a variety of XML and HTML-based Web markup...[mehr] (Quelle: W3C News)
31. Jan 2012
Responsive Images: How they Almost Worked and What We Need
With a mobile-first responsive design approach, if any part of the process breaks down, your user can still receive a representative image and avoid an unnecessarily large request on a device that may have limited bandwidth. But with several newer browsers implementing an “image prefetching” feature that allows images to be fetched before parsing the document’s body, some of the web's brightest developers are abandoning responsive images in favor of user agent detection, at least as a temporary solution. For us standardistas, UA detection leaves a bad taste in the mouth. More importantly, as the number and kinds of devices continue to grow, UA detection will quickly become untenable—just as browser detection did back in the bad old days before web standards. What's really needed, argues Mat Marquis, is a new markup element that works the way the HTML5 video element works. Sound crazy? So crazy it just might work.[mehr] (Quelle: A List Apart)
31. Jan 2012
Pricing Strategy for Creatives
Strategic pricing helps your brand and helps you to make more money. Issuing a price is like handing out a business card—it’s a great branding tool, but be careful about what it says to your market. Beginning relationships with customers at a high price makes the statement: “we’re good at what we do and we know it.” Fighting with a competitor over a low price says “I’m uncertain about my abilities, so I’ll take what I can get.” Failing to use a considered pricing policy will leave you treading water in a sea of design mediocrity, allowing you to just stay afloat while you sell commodities. Jason Blumer explains how to become strategic about your pricing—including three things you can do immediately to kick-start your journey toward strategic pricing.[mehr] (Quelle: A List Apart)
30. Jan 2012
W3C Launches Patent Advisory Group for Touch Events Specification
In accordance with the W3C Patent Policy, W3C has launched a Patent Advisory Group (PAG) in response to disclosures related to the Touch Events version 1 Specification. The Web Events Working Group develops this specification. W3C launches a PAG to...[mehr] (Quelle: W3C News)
26. Jan 2012
Workshop Report: Data and Services Integration
W3C today published the report of the Workshop on Data and Services Integration, hosted on 20-21 October 2011 by MITRE in Bedford, Massachusetts, USA. This workshop provided a way for the community to meet and discuss some of the challenges...[mehr] (Quelle: W3C News)
25. Jan 2012
Incubator Group Report: Media Analysis Management Interface
The Media Analysis Management Interface Incubator Group published its final report, Media Analysis Management Interface XG Final Report. The Media Analysis Management Interface (MAMI) enables the understanding of the real world at a low cost by using analysis engines such...[mehr] (Quelle: W3C News)
24. Jan 2012
Group Note: MMI interoperability test report
The Multimodal Interaction Working Group has published a Group Note: MMI interoperability test report. This document describes an interoperability test, executed by various members of the Multimodal Interaction Working Group, to demonstrate interoperability of multimodal components which are implementing the...[mehr] (Quelle: W3C News)
24. Jan 2012
Last Call: XML processor profiles
The XML Processing Model Working Group has published a Last Call Working Draft of XML processor profiles. This specification defines several XML processor profiles, each of which defines how any given XML document should be processed, both operationally and in...[mehr] (Quelle: W3C News)
24. Jan 2012
W3C Invites Implementer Feedback on XML Security 2.0 Specifications
The XML Security Working Group invites implementation of three Candidate Recommendations: XML Signature Syntax and Processing Version 2.0, Canonical XML Version 2.0, and XML Signature Streaming Profile of XPath 1.0. XML Signatures provide integrity, message authentication, and/or signer authentication services...[mehr] (Quelle: W3C News)
19. Jan 2012
Call for Review of two XML Schema Proposed Recommendations
The XML Schema Working Group has published Proposed Recommendations of two specifications: W3C XML Schema Definition Language (XSD) 1.1 Part 1: Structures, W3C XML Schema Definition Language (XSD) 1.1 Part 2: Datatypes. The former specifies the XML Schema Definition Language,...[mehr] (Quelle: W3C News)
19. Jan 2012
Extensible Stylesheet Language (XSL) Version 2.0 Draft Published
The XML Print and Page Layout Working Group has published a Working Draft of Extensible Stylesheet Language (XSL) Version 2.0. XSL-FO is an XML vocabulary that uses CSS and additional properties for formatting documents to paged media. Learn more about...[mehr] (Quelle: W3C News)
19. Jan 2012
CSS Text Level 3 Draft Published
The Cascading Style Sheets (CSS) Working Group has published a Working Draft of CSS Text Level 3. This CSS3 module defines properties for text manipulation and specifies their processing model. It covers line breaking, justification and alignment, white space handling,...[mehr] (Quelle: W3C News)
17. Jan 2012
Building Twitter Bootstrap
Bootstrap is an open-source front-end toolkit created to help designers and developers quickly and efficiently build great stuff online. Its goal is to provide a refined, well-documented, and extensive library of flexible design components created with HTML, CSS, and JavaScript for others to build and innovate on. Today, it has grown to include dozens of components and has become the most popular project on GitHub, with more than 13,000 watchers and 2,000 forks. Mark Otto, the co-creator of Bootstrap, sheds light on how and why Bootstrap was made, the processes used to create it, and how it has grown as a design system.[mehr] (Quelle: A List Apart)
17. Jan 2012
An Important Time for Design
Design is on a roll. Client services are experiencing a major uptick in demand, seasoned design professionals are abandoning client work in favor of entrepreneurship, and designer-co-founded startups such as Kickstarter and Airbnb are taking center stage. It’s becoming increasingly difficult to ignore the fact that design has a massive role to play in the evolution of the web and the next generation of web products. The result, says Cameron Koczon, is that designers have now been given a blank check—one that lets web designers band together as a community to change the way design is perceived; change the way products are built; and quite possibly change the world.[mehr] (Quelle: A List Apart)
17. Jan 2012
A Pixel Identity Crisis
The pixel has long been the atomic particle of screen based design: a knowable, concrete unit of measurement. But layouts based on the hardware pixel are fast becoming an endangered species. Even the introduction of a new, W3C standard reference pixel, although it promises stability in the long-term, can't help us navigate the current chaos. Consider the two "standard" pixel definitions and 500 "standard" viewports your user's Android device may support. To create designs that transcend platform differences—the promise of the web and standards—you must normalize pixels across devices. Scott Kellum shows how math and media queries can keep you sane and help you design consistently across platforms.[mehr] (Quelle: A List Apart)
9. Jan 2012
WHATWG Weekly: Happy New Year!
Happy new year everyone! We made great progress in standardizing the platform in 2011 and plan to continue doing just that with your help. You can join our mailing list to discuss issues with web development or join IRC if you prefer more lively interaction. I will be taking the remainder of the month off [...][mehr] (Quelle: The WHATWG Blog)
21. Dec 2011
WHATWG Weekly: Shadow DOM and more encoding fun!
You might have missed this. Because of this lengthy thread on throwing for atob() space characters will no longer cause the method to throw from revision>6874 onwards. This is the WHATWG Weekly, with some standards related updates just before the world slacks off to feast and watch reindeer on Google Earth. Shadow DOM Dimitri Glazkov [...][mehr] (Quelle: The WHATWG Blog)
15. Dec 2011
WHATWG Weekly: Stream API and better autocomplete
James Hawkins proposed the intent element in a way that brings back memories of HTML4. Happy to be reminded we are over SGML now. This is the WHATWG Weekly. Better autocomplete Overnight a complete proposal for better autocomplete appeared on the WHATWG Wiki, apparently already experimentally implemented in Chrome (prefixed). It proposes a new autocompletetype [...][mehr] (Quelle: The WHATWG Blog)
13. Dec 2011
What I Learned About the Web in 2011
As the year draws to a close, we asked some A List Apart readers to tell us what they learned about the web in 2011. Together their responses summarize the joys and challenges of this magical place we call the internet. We need to continue to iterate, to embrace change, and challenge complexity to keep shipping. Above all, we must continue to reach out to one another, to teach, to support, to help, and to build the community that sustains us.[mehr] (Quelle: A List Apart)
5. Dec 2011
WHATWG Weekly: Encoding woes and WebVTT
If you want to contribute to the WHATWG Blog or Wiki, join IRC (#whatwg on Freenode). We had to shut down user registration unfortunately due to excessive spam. Welcome to another WHATWG Weekly. If it were themed, this would be about Sinterklaas. Encoding problem In response to Faruk Ateş' plea for defaulting to UTF-8, David [...][mehr] (Quelle: The WHATWG Blog)
30. Nov 2011
WHATWG Weekly: Subscribe to the specification &amp; XMLHttpRequest merger
Next to @WHATWG, we now have +WHATWG. Hopefully ⸮WHATWG is next. Not to dispair, WHATWG Weekly will remain right here, without funny characters preceding it. HTML is big, so follow what interests you! Ian Hickson announced a new system on the mailing list that allows people to subscribe to specific sub-topics in the HTML specification, [...][mehr] (Quelle: The WHATWG Blog)
29. Nov 2011
Say No to SOPA
A List Apart strongly opposes United States H.R.3261 AKA the Stop Online Piracy Act (SOPA), an ill-conceived lobbyist-driven piece of legislation that is technically impossible to enforce, cripplingly burdensome to support, and would, without hyperbole, destroy the internet as we know it. SOPA approaches the problem of content piracy with a broad brush, lights that brush on fire, and soaks the whole web in gasoline. If passed, SOPA will allow corporations to block the domains of websites that are “capable of” or “seem to encourage” copyright infringement. Once a domain is blocked, nobody can access it, unless they’ve memorized the I.P. address. Under SOPA, everything from your grandma’s knitting blog to mighty Google is guilty until proven innocent. Learn why SOPA must not pass, and find out what you can do to help stop it.[mehr] (Quelle: A List Apart)
29. Nov 2011
Getting Started with Sass
CSS’ simplicity has always been one of its most welcome features. But as our sites and apps get bigger and become more complex, and target a wider range of devices and screen sizes, this simplicity—so welcome as we first started to move away from font tags and table-based layouts—has become a liability. Fortunately, a few years ago developers Hampton Catlin and Nathan Weizenbaum created a new style sheet syntax with features to help make our increasingly complex CSS easier to write and manage—and then used a preprocessor to translate the new smart syntax into the old, dumb CSS that browsers understand. Learn how Sass (“syntactically awesome style sheets”) can help simplify the creation, updating, and maintenance of powerful sites and apps.[mehr] (Quelle: A List Apart)
21. Nov 2011
WHATWG Weekly: &lt;time&gt; police!
You can now put a fullscreen in your fullscreen. Brought to you by Fullscreen. This is the WHATWG Weekly, not quite weekly, but you are still welcome. &#60;time> police Revision 6827 introduced the new time element. The one that also allows for years, yearless dates, durations, and so on. It is based on extensive research [...][mehr] (Quelle: The WHATWG Blog)
15. Nov 2011
The ALA 2011 Web Design Survey
The profession that dares not speak its name needs you. Digital design is the wonder of the world. But the world hasn't bothered to stop and wonder about web workers—the designers, developers, project managers, information architects slash UX folk, content strategists, writers, editors, marketers, educators, and other professionals who make the web what it is. That’s where you come in. Take the survey![mehr] (Quelle: A List Apart)
10. Nov 2011
WHATWG Weekly: TPAC 2011
A long week Filled with people and meetings WHATWG Weekly Last week the W3C held its yearly TPAC conference. See Unorganization for an impression of the event written by me. Karl wrote down some technical details. What follows is my brief technical takeaway. &#60;time> and again The time element comes back and its new design [...][mehr] (Quelle: The WHATWG Blog)
1. Nov 2011
Expanding Text Areas Made Elegant
An expanding text area is a multi-line text input field that expands in height to fit its contents. Commonly found in both desktop and mobile applications, such as the SMS composition field on the iPhone, it’s a good choice when you don’t know how much text the user will write and you want to keep the layout compact; as such, it’s especially useful on interfaces targeted at smartphones. Yet despite the ubiquity of this control, there’s no way to create it using only HTML and CSS, and most JavaScript solutions have suffered from guesswork, inaccuracy, or a lack of elegance … until now.[mehr] (Quelle: A List Apart)
29. Oct 2011
WHATWG Weekly: Now it&#8217;s &lt;time&gt; for &lt;data&gt;
Revision 6695 made HTML attribute values match in a case-sensitive manner as far as Selectors are concerned. This approach was favored over having a hardcoded list of HTML attributes whose values had to be matched case-insensitively. Revision 6701 removed selectedOptions from the input element, a vestige from the Web Forms 2.0 era. Welcome to the [...][mehr] (Quelle: The WHATWG Blog)
18. Oct 2011
WHATWG Weekly: Fullscreen
Should we introduce an isWhiteSpace attribute for Text nodes, and if we do, what would you use it for? Anyway, WHATWG Weekly, brief one this week. Fullscreen The big news last week was renewed activity on Gecko:FullScreenAPI, a proposal by Robert O'Callahan to make fullscreen work for the platform. Yours truly made an initial attempt [...][mehr] (Quelle: The WHATWG Blog)
12. Oct 2011
WHATWG Weekly: Permanently Binding Decorative Components
Simon Pieters posted SRT timestamp research. Ryosuke Niwa updated his UndoManager and DOM Transaction proposal. This is the WHATWG Weekly. HTML standard In revision 6657 Ian Hickson removed the text/html-sandboxed MIME type from the HTML standard. The goal of the MIME type was to allow untrusted content to be hosted on the same origin as [...][mehr] (Quelle: The WHATWG Blog)
8. Jan 2010
BITV mit Links zu HTML und CSS
Die Barrierefreiheit von Webseiten wird in Deutschland durch die &#8220;Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung&#8221;, kurz BITV geregelt. Wenngleich sich der Wirkungsbereich nur auf Seiten von Behörden erstreckt, hat die BITV auch eine große Bedeutung für Unternehmensseiten bekommen. Die BITV ist naturgemäß stellenweise abstrakt, ähnlich wie die verwandten englischen Texte des W3C. Um die Verständlichkeit zu erhöhen, haben wir [...][mehr] (Quelle: blog.linkwerk.com » edition W3.de)
7. Jan 2010
BITV auf <edition W3.de>

Als Ergänzung zu den Zugänglichkeitsrichtlinien für Web-Inhalte steht ab heute auch die BITV hier zur Verfügung.

(Quelle: <edition W3.de> Neuigkeiten)
11. Dec 2009
Cross-Browser: es wird immer besser – oder doch nicht?
Dem im März 2009 erschienenen Internet Explorer 8 wurde von Anfang an eine bessere Unterstützung von Webstandards bescheinigt. Wer Websites macht, wird das bestätigen können. Wer allerdings Javascript-Bibliotheken entwickelt, die von anderen auf ihren Seiten eingesetzt werden sollen, kann ein anderes Bild bekommen. Mit dem IE6 hat Microsoft die Unterscheidung in &#8220;Quirks Mode&#8221; und &#8220;Standard [...][mehr] (Quelle: blog.linkwerk.com » edition W3.de)
7. Dec 2009
ECMAScript 5 verabschiedet
Am 3. Dezember hat die Ecma die Verabschiedung von ECMAScript5 bekanntgegeben. Im Gegensatz zu manch anderem Standardisierungsgremium, bietet die Ecma ihre Standards kostenfrei zum Download auf der Webseite an: Für ECMAScript siehe Ecma-262. ECMAScript ist die standardisierte Form von Javascript und damit ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung des Web. Über die wichtigsten neuen Features [...][mehr] (Quelle: blog.linkwerk.com » edition W3.de)
2. Dec 2009
XSLT-Schulung von Linkwerk – von Kunden ausgezeichnet
Einmal mehr dürfen wir uns über Bestnoten für unseren XSLT-Workshop freuen. In der vergangenen Woche haben wir eine XSLT-Schulung für einen neuen Kunden durchgeführt. Die Kundenbewertungen auf den Feedbackbögen zeichnet uns und unsere Leistung aus. In allen Punkten, von &#8220;Inhalt&#8221; über &#8220;Präsentation&#8221; und &#8220;Übungen&#8221; bis zur &#8220;Gesamtbewertung&#8221; bekommen wir sehr gute Noten. Darüber hinaus sagen [...][mehr] (Quelle: blog.linkwerk.com » edition W3.de)
2. Dec 2009
Relaunch von <edition W3.de>

Heute geht eine überarbeitete Version der <edition W3.de> online.

(Quelle: <edition W3.de> Neuigkeiten)
22. Nov 2009
Das neue JavaScript — EcmaScript 5 kommt
Zum Jahresende wird die Verabschiedung von EcmaScript 5 erwartet. In der aktuellen Ausgabe der iX schreibe ich über die wichtigsten neuen Features. Für alle Leser des Artikels oder diejenigen, die sich selbst einen Eindruck verschaffen möchten, stelle ich im Folgenden die Quellen zusammen. Wikipedia: ECMAScript Allen Wirfs-Brock: Steps Toward Creating Compatible ECMAScript 5 Implementations Allen [...][mehr] (Quelle: blog.linkwerk.com » edition W3.de)
20. Nov 2009
W3C sperrt Java aus
Heute habe ich bei der Arbeit mit einer XSLT-Engine an meinem Verstand gezweifelt. Die Aufgabe war einfach: Ein kleines Verarbeitungsskript für eine Webseite. Doch leider brach die Verarbeitung immer ab, weil der XSLT-Interpreter die DTD nicht vom Server des W3C laden konnte. Natürlich sollte man besser eine lokale DTD verwenden, dennoch war es überraschend, dass [...][mehr] (Quelle: blog.linkwerk.com » edition W3.de)
18. Nov 2009
Canonical Link
Die ursprüngliche Idee der Adressen im Web beinhaltet auch, dass man über eine Adressangabe eine Seite finden kann. Schließlich heißt der Fachbegriff nicht umsonst URI &#8212; Uniform Resource Identifier. Es gibt aber zahlreiche Beispiele, bei denen das nicht der Fall ist. Oft sind Session-IDs, Query-Parameter oder andere temporäre Informationen in der Adresse enthalten. Die machen [...][mehr] (Quelle: blog.linkwerk.com » edition W3.de)
3. Nov 2009
Talk Semantic Web, auf semanticoverflow.com
Es ist schön zu sehen, dass Semantic Web Technologien zunehmend zum Thema werden. Jüngster Zuwachs im Bereich der Semantic Web Community ist wohl semanticoverflow.com, eine Seite die sich ganz im stile ihres grossen Bruders stackoverflow.com der Aufgabe widmet Fragen rund um das Thema Semantic Web Community-basiert zu beantworten. Ich wünsche der Seite zumindest vergleichbaren Erfolg [...][mehr] (Quelle: blog.linkwerk.com » edition W3.de)
2. Nov 2009
Hilfe, mein Software-Agent hat Angst
Na ja, ganz so weit ist es noch nicht. Aber sollte ich mal einen persönlichen, autonomen und wirklich intelligenten Software-Agenten mein Eigen nennen, könnte er ja auch mal Angst haben, sich überlastet oder ausgebrannt fühlen. Das W3C arbeitet jedenfalls schon mal an der passenden Auszeichnungssprache: EmotionML. Wer jetzt glaubt, die Initiative sei genauso sinnvoll wie [...][mehr] (Quelle: blog.linkwerk.com » edition W3.de)
27. Oct 2009
GeoCities schließt…
&#8230;und der ein oder andere mag sich fragen, was ist &#8220;GeoCities&#8221;? In der Frage ist zumindest die Antwort auf die Frage zu finden, weshalb Yahoo die Site dicht macht. &#8220;Wow, eine geschlossene Website, das ist&#8217;n Blogartikel wert!&#8221; &#8212; Die Tatsache ist wohl nicht bemerkenswert, allerdings ist der Artikel der L.A. Times lesenswert für alle, die [...][mehr] (Quelle: blog.linkwerk.com » edition W3.de)